Rohkost
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Norbert Wilms – Rohkost mit Vitalissimo!

Im Folgenden möchten wir beschreiben, wie dekorativ und voller Lebenskraft das gekeimte Dinkelgras in der Glasschale auf dem Tisch ausschaut. So manchem eröffnet schon ein kleiner Zweizeiler  einen komplett neuen Lebensabschnitt: „Man nehme zwei Kartoffeln, koche eine und pflanze beide wieder ein.

Die eine wächst und gedeiht.“ Aus der anderen wird noch nicht mal ein Pommes-Frittes-Baum. Ich erkannte, dass ich meine Familie, Bekannte und mein Umfeld zwar mit leckerer, jedoch auch lebensunfähiger Nahrung verköstigte. Lebenswichtige Eiweißstoffe gerinnen bei einer Temperatur ab 42,3 °C und erfüllen im Körper nicht mehr ihren Zweck.

Rohkost-Rohkoch-Norbert-Wilms

Rohkost-Rohkoch-Norbert-Wilms

Das war für mich so klar und einleuchtend, dass ich förmlich den besagten Kochlöffel fallen ließ. Nun nenne ich mich [F]Rohköstler, da ich am eigenen Leib die wunder- baren Folgen meiner Ernährungsum- stellung wahrnehmen durfte. Nach ein paar zügig purzelnden Pfunden nahm ich im Laufe eines Jahres 12 Kilogramm an Gewicht ab. Mein Blut- druck pendelte sich bei ca. 120/80 ein und auch meine sportliche Fitness steigerte sich. Als besonders ange- nehm empfand ich meine deutlich [F]Rohkost mit Vitalissimo! bessere Konzentrationsfähigkeit – als wäre auch mein Gehirn von vielen Schlacken befreit. Seitdem fühle ich mich einfach wohler in meiner Haut! Durch die [F]Rohkost bekommt der Körper die Gelegenheit, wieder in Balance zu kommen, was auch dem seelischen Gleichgewicht zugute kommt. Als Beispiel führe ich gerne an, dass ich mich ertappte, wie ich entgegen bisheriger Vorlieben unbe- wusst eine Möhre mit meiner linken Kauseite gekaut hatte, auf der ich bisher nicht kaute. Und besonders freut mich, dass ich nun auch wie- der großen Hunden begegnen kann, ohne Angst zu bekommen. Wenn meine Frau geschäftlich unterwegs war, habe ich mir früher gerne richtig heftige Actionfilme angesehen, er- staunlicherweise hat sich auch dieses „Bedürfnis“ verabschiedet. Nach der Erkenntnis, dass dies in Zusammen- hang mit meiner Ernährungsumstel- lung stehen musste, empfehle ich bei der heutigen Debatte um die negati- ven Folgen brutaler Filme natürlich auch deshalb Kindern und Jugendli- chen die Ernährung mit einem hohen [F]Rohkost-Anteil. All diese positiven Erfahrungen führten mich zu meinem Konzept, diese Ernährungsform als Cate- ring anzubieten. 2005 gründete ich „Vitalissimo“, ein GesundKostCatering für vegetarische Rohkost. Mit dem Slogan „p4b – power for business … und Ihr Meeting bleibt lebendig!“ erreiche ich nicht nur energiehungrige und gesundheitsbewusste Büromenschen, sondern auch den Unternehmer, der erkannt hat, dass sich die Mitarbeiter, die sich gesund ernähren einfach fitter und konzentrierter sind. So biete ich auch Unternehmen ein Coaching des Küchenpersonals an, wie man die natürliche Ernährung integrieren kann. Nur Rohkost aus Bio- bzw. Demeteranbau kommt für mich in Frage. Entgegen landläufiger Meinung habe ich festgestellt, dass man mit energiereicher Bioqualität besser haushalten kann. Das wirkt sich auch auf die Haushaltskasse aus. Besonders günstig im doppelten Sinne wirkt sich die Verwendung von selbst gezogenen Keimen und Sprossen aus. Sie sind neben Wildkräutern die beste und lebendigste Nahrung, die der Mensch zu sich nehmen kann. Sie enthalten alle lebenswichtigen Mineralien und Spurenelemente, und es ist kein Problem, sie auf der Fensterbank (auch im Büro) zu ziehen. Wildkräuter gehören zu meinen ganz besonderen Lieblingen. Sie sind das kompletteste, gesündeste und effektivste Lebensmittel, da gerate ich ins Schwärmen. Zwei- bis dreimal die Woche fahre ich mit dem Rad oder ich wandere zu den mir bekannten Wildkräuterplätzen, an denen gewährleistet ist, dass sie nicht durch Autoverkehr oder konventionelle Landwirtschaft mit Schadstoffen belastet sind.

Mein persönlicher Ernährungsablauf sieht so aus, dass ich morgens mein Glas „Grünsaft“ oder Smoothie aus dem anfangs erwähnten, selbst gezogenen Dinkel trinke. Mittags ergänze ich Gurke, Kopfsalat und selbstgezogene Keime mit einigen Wildkräutern. Nachmittags esse ich gerne noch ein paar Früchte. Nach 18:00 Uhr habe ich meist kein Essbedürfnis mehr oder wenn doch schon mal, dann geniesse ich eine Avocado. Meinen zusätzlichen Flüssigkeitsbedarf decke ich ab mit reinem Wasser. Mitunter bringe ich mir vom Schwarzwald selbst abgezapftes, reines Quellwasser mit. Doch besonders genieße ich meine selbstgepressten Säfte.

Bin ich einmal geschäftlich unterwegs, habe ich mit meiner Rohkost jederzeit etwas Leckeres dabei. Und mein Catering biete ich bundesweit an, da ich nicht das Problem habe, dass meine Gerichte kalt werden können!

Weiteres unter: www.vitalissimo-mg.de

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3 Kommentare

  1. Anne Lohrberg




    Hallo Norbert,

    ich lese immer wieder von Rohköstlern, wie sie fast nur Grünzeugs essen. Ich selber esse schon täglich meinen Salat und Gemüse, doch machen die Nüsse und v.a. das Mandelmus auch einen grossen Teil aus. Ich esse also jeden Tag allerlei Nüsse und Avocados und Kokos..ich mag das Fett sehr. Was hast du da für Erfahrungen, bzw. was für Gründe gibt es, dass man darauf verzichtet, bzw. es etwas eindämmt?

    Liebe Grüsse
    Anne

  2. rohkost.de




    Sehr geehrte Frau Lohrberg,

    da es sich bei http://www.rohkost.de um den Blog von Keimling Naturkost handelt schreiben wir Ihnen und nicht der renomierte Rohkoch Norbert Wilms.

    Die Frage einer ausgewogenen Ernährung beschäftigte schon viele Gemüter, Wissenschaftler und Ernährungsexperten.

    In der Rohkost Szene gilt oft der Grundsatz, solange alles roh ist wird es schon nicht schaden. Es kann natürlich passieren, dass man sich an die leckeren Fette gewöhnt und sich mit natürlichen Fetten überlastet.

    Aber der Körper sollte besser mit diesen Fetten umgehen können als mit den veränderten, gekochten Fetten. Am besten sollten wir uns in ständiger Selbstbeobachtung bei solchen Vorlieben, egal um welche Produkte es sich handelt, auf den Prüfstand stellen.

    Wenn also die gesundheitlichen Erfolge stagnieren, das Wohlbefinden sinkt und die Leistungsfähigkeit leidet, dann wäre es Zeit, z.B. die fettreichen Lebensmittel für eine Woche wegzulassen oder stark zu reduzieren, um dann zu schauen, ob es mit den angesprochenen Werten wieder aufwärts geht.

  3. kf-forum




    Der Begriff “Rohkoch” ist für mich der größte Widerspruch in sich. Warum trennt man sich nicht konsequent vom Wort “Koch”?

    Zur obigen Frage der Fette. Wenn der Darm erst einmal richtig gereinigt ist (durch längere Zeit mit Rohkost oder durch eine richtige Kräuterkur) und auch das Körpergewebe entgiftet und entsäuert ist, regelt der Körper von alleine, wieviel fetthaltiges er zu sich nehmen möchte.

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