Der Winter hält uns wohl noch ein Weilchen gefangen und den einen oder anderen schüttelt es regelmäßig beim Blick auf das Thermometer oder aus dem Fenster.

Kein Wunder: Graue Tage, wenig Sonne und ungemütliche Witterungen tragen nicht gerade dazu bei, dass uns warm um Herz und Hände wird. Neben heißem Tee und Wärmflasche gibt es allerdings noch ein paar andere Tricks gegen das Frieren.

#1: Warme Gedanken mit Selbstsuggestion

Es ist tatsächlich möglich, sich warme Gedanken zu machen! Die Fähigkeit zur sogenannten Selbstsuggestion lernt man zum Beispiel beim Autogenen Training. Dort lautet bereits die ersten Übung: „Meine Arme und Beine werden warm“. Damit es funktioniert, muss man allerdings regelmäßig trainieren.

 

#2: Ab ins Kalte? Ja!

Auch wenn es bei kaltem Winterwetter oft schwer fällt, solltet ihr unbedingt eine Runde an die frische Luft gehen. Dank der Bewegung wird die Durchblutung angekurbelt und das Kältegefühl lässt schnell nach. Auch sehr gut: Regelmäßig Sauna, Kaltbäder, Wechselduschen. Durch einen regelmäßigen Wechsel von kalt und warm wird nicht nur das Immunsystem gestärkt, sondern der Körper friert mit der Zeit auch weniger.

 

#3: Keine „kühlen“ Lebensmittel – und damit ist nicht Eis gemeint!

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. Im Winter solltet ihr daher eher zu Lebensmitteln greifen, die von innen wärmen sollen.  Dazu zählen unter anderem Suppen und Eintöpfe mit Gemüse wie Lauch und Kürbis, Hirsebrei aber auch Gewürze wie Anis, Zimt und Chili. Kühlende Lebensmittel wie beispielsweise Zitrusfrüchte oder auch Blattsalate solltet ihr dagegen eher meiden, wenn euch häufig kalt ist.

 

#4: Massagen fördern die Durchblutung

Massagen mit wärmenden Ölen sind genau das Richtige bei ungemütlicher Kälte. Besonders wohltuend ist beispielsweise Rosmarin- oder Arnikaöl, da es die Durchblutung der Haut fördert und so für Wärme sorgt. Auch Massagen mit einem Schwamm oder einer Bürste sind top. Sie fördern ebenfalls die Durchblutung und helfen somit gegen das Kältegefühl.

 

#5: Zimt für die Füße

Zimt ist nicht nur zum Würzen geeignet. In Bio-Läden und Reformhäusern werden häufig Einlegesohlen mit Zimt angeboten. Das Gewürz regt die Durchblutung der Fußsohle an und wärmt so die Füße.

 

#6: Sonnige Musik und warme Farben

Das Gehirn lässt sich manipulieren. Der Soundtrack des letzten Sommerurlaubs weckt Assoziationen mit Sonne, Strand und heißem Wetter, das Unterbewusstsein reagiert auf diese Verknüpfung mit Wärme und Entspannung. Auch verschiedene Farben lösen im Gehirn unterschiedliche Impulse aus. Rot wird als warme Farbe verstanden und fühlt sich auch so an.

 

#7: Spülen statt Maschine

Ab und zu zum Schwamm greifen lohnt sich: Durch das Spülwasser und die Bewegung gelangt die Wärme über die Hände in den ganzen Körper.