Nicht nur im Büro, auch nach Feierabend und sogar am Wochenende machen wir uns Stress, unseren Tag möglichst effizient zu gestalten und zeitlich alles unter einen Hut zu bekommen. Auf der Strecke bleibt dabei häufig der Schlaf, denn so manch einer leidet unter Schlafstörungen und damit einhergehendem Schlafmangel. Das wiederum hat negative Auswirkungen unter anderem auf unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Dabei ist ein guter Schlaf oft Einstellungssache und fordert von uns „lediglich“ ein gewisses Maß an Achtsamkeit im Umgang mit Körper und Geist, steigert schlussendlich aber vor allem die Qualität unserer wachen Zeit. Doch leichter gesagt als getan…

Einige Tricks können allerdings helfen, einen erholsamen Schlaf zu fördern. Ausprobieren lohnt sich!

#1: Rituale pflegen

Um den Körper auf den Schlaf vorzubereiten, können abendliche Rituale helfen. Ein paar Seiten lesen, entspannte Musik auflegen, meditieren oder die Eindrücke des Tages aufschreiben, können dazu beitragen, abzuschalten und Unruhen zu vermindern.

 

#2: Schlaftee trinken

Spezielle Kräutermischungen aus Baldrian, Hopfen und Melisse können gegen nervöse Einschlafprobleme und Unruhe wirken.

 

#3: Warme Milch mit Bananen

Ein Glas warme Milch mit Honig gehört zu den altbewährten Hausmitteln gegen Schlafstörungen – die vegane Alternative ist eine warme Pflanzenmilch mit Bananen. Das in den Früchten enthaltene Tryptophan ist ein Stoff, der einen ruhigen Schlaf begünstigen kann.

 

#4: Ein Bad nehmen

Ein 20-minütiges Vollbad mit Kräuterzusätzen aus Kamille, Lavendel, Melisse oder Lindenblüten macht angenehm müde. Am besten gleich nach dem Bad unter die Decke kriechen!

 

#5: Die richtige Raumtemperatur

Als geeignete Schlaftemperatur gilt ein Bereich von 17 bis 20 Grad Celsius. Hierbei kommt es nicht auf ein Grad mehr oder weniger an, doch sollte das Zimmer nicht zu warm sein. Während des Schlafes sinkt die Körpertemperatur leicht ab. Verhindert eine hohe Raumtemperatur diesen Mechanismus, beginnt der Schlaf unruhig zu werden. Frieren sollte ihr aber natürlich auch nicht!

 

#6: Duftöle

Ein weiteres Hausmittel sind Duftöle mit schlafanregender Wirkung, allen voran Lavendel. Aber auch Bergamotte, Geranie, Myrte oder Zedernholz in Form von Duftsteinen oder als Öl auf das Kopfkissen geträufelt, wirken beruhigend.

 

#7: Der Fantasie freien Lauf lassen

Schöne Bilder, die wir uns in Gedanken malen, können das Einschlafen erleichtern. Ein karibischer Strand, eine blühende Frühlingswiese oder die idyllischen Waldlichtung: Wichtig ist allein, dass ihr euch bei den Gedanken an das Bild wohl und geborgen fühlen.

 

#8: Aufstehen

Manchmal kann es helfen, noch einmal aufzustehen, wenn ihr nicht gleich einschlafen könnt. Sich stundenlang im Bett zu wälzen, bringt meistens nicht. Zum Beispiel könnt ihr euch mit einem Buch und einer gemütlichen Decke auf euren Lieblingssessel setzen und noch ein wenig lesen. Sobald die Augen dann schwer werden, geht das Einschlafen meistens leichter.

 

#9: Lärmquellen reduzieren

Geräusche können dafür sorgen, dass ein Einschlafen nahezu unmöglich wird. Gerade in der Einschlafphase reagiert der Körper stark auf Geräusche. Lässt sich an dem Geräuschpegel nichts ändern, kann es helfen, sich mit entspannender Musik oder einem Hörspiel von den Störgeräuschen abzulenken.

 

#10: Zimmer verdunkeln

Das Schlafhormon Melatonin wird bei Dunkelheit gebildet. Um die Produktion des Hormons zu behindern, reichen bereits kleinste Lichtquellen, wie Standby-Anzeigen eines Fernsehers oder Laptops aus. Also: Alle Lampen ausschalten und die Jalousien schließen. Wer besonders empfindlich ist, sollte sich eine Schlafmaske zulegen.

 

#11: Auf den Schlafrhythmus hören

Ein sehr simpler Tipp – wenn auch nicht immer leicht umzusetzen: Regelmäßig schlafen. Der Körper kann sich besser an einen bestimmten Schlafrhythmus anpassen, wenn dieser auch langfristig beibehalten wird. Versucht einfach mal, jeden Abend möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und am Morgen auch zur gleichen Zeit wieder aufzustehen.