Nach ihrer Begeisterung zur ersten Rohkost-Challenge im Januar diesen Jahres hat sich die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt es sich nicht nehmen lassen, ihren Einsatz zu verdoppeln: Ganze 2 Wochen lang hat das Team eine Sommer-Rohkost-Challenge durchgeführt – und dabei ganz allein fantastische Rohkost-Rezepte kreiert. Unterstützt wurden die 10 Teilnehmer wieder von Keimling Naturkost inklusive Prämierung für die erfolgreich durchgeführte Challenge.

Roh-köstlich durch den August!

Vom 10. bis 21. August hieß es: Kochkost adé, Rohkost willkommen! Die Stiftungsmitarbeiter haben den warmen Monat genutzt, um erneut zu testen, wie lang sie ohne gekochte, vegane Leckereien auskommen. Das Fazit: Es fiel den 10 Teilnehmern bei dieser Challenge noch leichter und sie haben sich in puncto Rezepte allerhand beeindruckende Kreationen einfallen lassen. Aufgrund der ohnehin sommerlichen Temperaturen im Büro, wurde der Dörrofen weniger genutzt. Dafür gab es aus dem Vitamix viel frisches Obst und Gemüse in Form von leichten Suppen und Shakes; aber auch Salate und Desserts. Sogar eine Geburtstagstorte für ein Stiftungsmitglied wurde in Rohkost-Qualität umgesetzt. Für die Rezepte stellte Keimling Naturkost der Stiftung ein leckeres Challenger-Startpaket zusammen.

Rohköstlichkeiten aus der Rohkost Challence

Was Sie schon immer wissen wollten!

Keimling Naturkost gab den Challengern die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Thema Rohkost loszuwerden. Dies unterstützte sie während ihrer Rohkost-Tage und gab neue Inspirationen. Beantwortet wurden die Fragen von Andreas Sievers, RohChef und Hauptdozent der Keimling RohAkademie. Wir haben Ihnen die interessantesten Fragen und Antworten zusammengestellt:

1.) Wie kann ich einen rohköstlichen Tag gestalten, mit dem ich alle notwendigen Nährstoffe aufnehme?

Zum Frühstück können Sie z.B. mit einem Smoothie, frischem Obst oder einem Chiapudding starten. Mittags ist ein großer Salat mit Kräcker aus Samen und Saaten oder Zucchini-Spaghetti mit Pesto. Zum Abendessen kann es dann gerne auch etwas „Schwereres“ sein wie ein rohköstlicher Burger mit gedörrten Süßkartoffel-Pommes. Wichtig ist unserer Meinung nach die Abwechslung. Alte Obst- und Gemüsesorten enthalten oftmals mehr Inhaltsstoffe, als neuere Sorten. Zudem sollten die Lebensmittel möglichst frisch verzehrt werden.

2.) Ich hatte bei der letzten Rohkost-Challenge fast immer das „Problem“, zu viel Fett aufzunehmen, durch Saucen und Kräcker mit reichlich Nüssen und Samen. Welche Alternativen dazu gibt es?

Bei Saucen z. B. aus Cashewkernen kann ein Teil der Kerne gegen geschälte Zucchini ersetzt werden. Als eine mögliche Alternative für nussbasierte Rezepte können Sprossen und sprossenbasierte Rezepte sein. Ein einfaches Beispiel dafür sind Aufstriche z. B. aus gekeimten Linsen mit Gemüsesticks.

3.) Was hält Keimling von „Raw till 4“?

Für einige Menschen ist es nicht möglich 100 % Rohkost umzusetzen. Gerade in den Wintermonaten gibt es immer wieder das Bedürfnis nach einer warmen Mahlzeit am Tag. Unserer Meinung nach ist es wichtig, dass möglichst viele natürliche und unbehandelte Lebensmittel gegessen werden. Für alle, die auf Kochkost nicht verzichten können, bietet sich daher „Raw till 4“ an. Denn es fällt uns in der ersten Tageshälfte oftmals leichter, ungekochte, frische Gerichte wie Smoothies, Müslis oder Salate zu genießen.

4.) Wie steht Keimling zur Kontroverse darum, ob Kokosöl tatsächlich gesund ist?

Es gibt immer wieder zu den unterschiedlichsten Lebensmitteln Diskussionen. Für uns handelt es sich bei unraffiniertem, rohem Kokosöl in Bio-Qualität um ein natürliches Produkt, dass durchaus seine Vorzüge besitzt. Wie bei allen Ölen sollte auch Kokosöl in Maßen und nicht in Massen verzehrt und verwendet werden.

5.) Können Getreidesorten roh zubereitet werden? Z. B. Nackthafer selbst quetschen und dann als Müsli oder „Overnight Oats“ servieren?

In der Vollwerternährung werden Müslis aus eingeweichten und selbst gequetschtem Getreide seit vielen Jahren eingesetzt – als sogenannter Frischkornbrei, heute bekannt als Overnight Oats. Sie gelten dort als einer der Grundpfeiler der Ernährung. Bei der Verwendung von Getreide muss jedoch grundsätzlich beachtet werden, ob eine Glutenunverträglichkeit vorliegt.
6.) Gibt es eine Möglichkeit, Hülsenfrüchte roh zuzubereiten und was muss ich dabei beachten?
Linsen, Kichererbsen oder Mungbohnen können gekeimt und zu köstlich frischen Salaten verarbeitet werden. Durch den Keimprozess werden ungenießbare Stoffe abgebaut, wodurch Hülsenfrüchte sogar roh zur Delikatesse werden. Zudem bieten sie eine exzellente Eiweißquelle für Rohköstler und veganer. Auch eine Trockung der gekeimten Hülsenfrüchte im Dörrgerät ist möglich zur Aufbewahrung.
7.) Was ist dran an den Entgiftungserscheinungen bei der Umstellung bzw. in den ersten Tagen mit Rohkost?
Es gibt Entgiftungserscheinungen, wenn die Ernährungsform umgestellt wird. Aus den Erfahrungen, die wir in unseren Rohkost-Kursen seit Jahren gesammelt haben, dauert eine Umstellung bei den meisten Menschen nicht viel länger als ein paar Tage. Wenn jemand z. B. viel Kaffee getrunken hat, können bei der Umstellung Kopfschmerzen entstehen. Die sind allerdings nach wenigen Tagen vorbei. Generell sollte immer viel Wasser getrunken werden, um den Entgiftungsprozess im Körper zu unterstützen.

Wann starten SIE Ihre Rohkost-Challenge?

Eine Woche Genuss, Entschleunigung und unglaubliche Vielfalt! Erleben und erlernen Sie die Rohkost unter Anleitung von Experten in der Keimling RohAkademie: RohChef Andreas Sievers freut sich auf Sie zu den RohGourmet-Kursen. Durch die geführte Zubereitung von Getränken, Gebäck, Entrées und Hauptgerichten bis hin zu verführerischen Desserts werden Sie zum eigenen RohChef und erleben, wie köstlich, kreativ und vielseitig Rohkost ist. Erfahren Sie mehr online bei der RohAkademie.