Ein wichtiges Regulationssystem in unserem Körper ist der Säure-Basen-Haushalt. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin sehr unterschiedlich ist.

Vor allem durch unsere Ernährung kommt es bei uns heutzutage oft zu einer ungesunden Übersäuerung des Körpers. Um selbiger entgegenzuwirken, sind Basenkuren sehr gut geeignet und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Eine gute Basenkur besteht dabei aus folgenden drei Komponenten:

1. Lösen der abgelagerten Säuren

Die hauptsächlich im Bindegewebe abgelagerten Säuren müssen gelöst und ausgeschieden werden. Hierfür eignen sich Kräutertees mit bestimmten Kräutern. Hiervon sollte man täglich 1 Liter über den Tag verteilt trinken. Beachten sollte man dabei: Wenn Sie die Säuren im Bindegewebe lösen, müssen sie auch neutralisiert werden können, da sie sonst zu einer neuen Säureflut beitragen und sofort wieder abgelagert werden.

2. Neutralisieren der gelösten Säuren

Um überschüssige Säuren zu neutralisieren statt sie abzulagern, benötigt der Körper zusätzlich zur Nahrung eine ausreichende Menge an Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Diese Mineralien werden vom Körper am besten aufgenommen, wenn sie pflanzlichen Ursprungs sind. Gut geeignet hierfür ist ein Basenpulver, welches die Mineralien pflanzlichen Ursprungs besitzt.

3. Ausscheiden der Säuren

Um die gelösten Säuren auszuscheiden, sollte man zusätzlich zum Tee sehr viel trinken, damit die Nieren entlastet werden und außerdem ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen, wie Müsli, Salat, Obst und Gemüse, um so eine schnellere Darmpassage zu erreichen. Und drittens: Zwei Mal pro Woche ein basisches Vollbad und ein basisches Fußbad machen, denn unsere Haut ist das größte Ausscheidungsorgan die Säuren betreffend.

Zusätzliche Tipps

Damit es uns gut geht, muss unser Körper eine ausreichende Menge an Basen zur Verfügung haben, um die Säuren zu neutralisieren. Dafür gibt es eine einfache Faustregel: Esst am besten vier Mal so viel basische Nahrungsmittel wie säurebildende Nahrungsmittel.

Nahrungsmittel, die „sauer“ wirken:

  • Wurst ,Fleisch, Fisch und Eier
  • Zucker
  • Weißmehlprodukte wie Kuchen, Teigwaren aus Weißmehl
  • Quark und Käse
  • Kaffee, schwarzer Tee, Cola, Limonaden, süße Sprudel

Nahrungsmittel, die „basisch“ wirken:

  • Gemüse: Besonders günstig sind Kartoffeln, Karotten, Spinat, Zwiebeln, Blattsalate
  • Vollkornprodukte, d.h. Vollkornbrot, Haferflocken
  • Obst

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